Unterricht - Immer mit Bezug zur Praxis

Die Fachschule in Herrenberg orientiert sich soweit möglich zeitlich und inhaltlich an dem Bedarf der Schülerinnen und Schüler. Deshalb werden die Unterrichtszeiten abweichend von den allgemeinbildenden Schulen festgelegt.


Ausbildungszeit:    5 Schulhalbjahre (insgesamt 2,5 Jahre: staatlich geprüfte/r WirtschafterIn); Die Meisterprüfung ist nach
                              3 Jahren abgeschlossen

 

Ausbildungsbeginn: alle 3 Jahre: 2021, 2024 usw.

 

Winterhalbjahr (1., 3. & 5. Schulhalbjahr): November bis März
Der Unterricht findet montags bis donnerstags von 8:00 Uhr – 15:10 statt. Insgesamt werden dabei 32 Unterrichtseinheiten je Woche abgehalten

 

Sommerhalbjahr (2. & 4. Schulhalbjahr): April bis Oktober

Über den Sommer verteilt finden zwischen 15 und 20 einzelne Schultage statt. Verschiedene Arbeitsprojekte die über die Sommermonate in Heimarbeit zu bearbeiten sind, liefern erste wichtige Elemente für die Facharbeiten die am Ende des 5. Schulhalbjahres abzugeben sind.

 

6. Halbjahr
Prüfungen Meister

Unterrichtsfächer

Betriebliche Kommunikation

Die Basisqualifikation für landwirtschaftliche Unternehmer besteht heutzutage nicht mehr nur aus landwirtschaftlichem Fachwissen – künftig werden Kompetenzen im Bereich der Organisation, Teamfähigkeit und Außendarstellung immer wichtiger. Im Pflichtfach „Betriebliche Kommunikation“ wird neben Fachkompetenz auch Human-, Kommunikations- und Sozialkompetenz vermittelt. Der Unterrichtsstoff ist dabei auf die betrieblichen Gegebenheiten ausgerichtet und wird über Fallstudien, Rollenspiele und Gruppenarbeiten vermittelt. Die Schüler werden dadurch auf Ihren späteren Berufsalltag als Betriebsleiter und Arbeitgeber vorbereitet.

Unternehmensführung mit Agrarpolitik, Markt, Marketing sowie Recht, Steuern und Versicherungen

Dieses Pflichtfach vermittelt die wesentlichen Inhalte, die zu einer sachgerechten und erfolgsorientierten Führung eines landwirtschaftlichen Unternehmens gehören. Sie werden befähigt, selbstständig Entscheidungen zu treffen, in Zusammenhängen zu denken und Mut zu Veränderungen und Neuem zu haben. Grundlage dafür ist die Analyse, Bewertung und Weiterentwicklung des eigenen Betriebes.

Betriebsführung in der tierischen Erzeugung mit Tierschutz und Umweltrecht

Eine artgerechte Tierhaltung, gekoppelt dem Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge der Produktionsverfahren in der tierischen Erzeugung ist Basis für ein zukunftsfähiges und erfolgreiches landwirtschaftliches Unternehmen im Bereich Tierhaltung. Die Schüler werden unter anderem mit Fragestellungen im Bereich der Produktionstechnik, Ökonomie und Ökologie vertraut gemacht.

Betriebsführung in der pflanzlichen Erzeugung mit Umweltschutz und Ökologie

Die Fähigkeit zu umfassender Beurteilung, Optimierung und Weiterentwicklung von vorhandenen und künftig geplanten pflanzenbaulichen Produktionsverfahren sind die Basis für ein erfolgreiches landwirtschaftliches Unternehmen mit pflanzenbaulichen Entwicklungspotential. Im Unterricht werden produktionstechnische und ökonomische Fragestellungen sowie Vermarktungs- und Qualitätsanforderungen vermittelt.

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