Ihr Weg zum Meister

Neben den regulären Klassen- und Projektarbeiten sowie mündlichen Leistungen in allen Unterrichtsfächern stehen am Ende der Schulzeit die Abschlussprüfungen auf dem Programm. Diese werden schriftlich in den Fächern tierische und pflanzliche  Erzeugung abgelegt, welche wiederum bei der Meisterprüfung angerechnet werden können.


Mit Abschluss der Fachschule erwerben Sie die Berufsbezeichnung „staatlich geprüfte Wirtschafterin“  bzw. „staatlich geprüfter Wirtschafter“. Im Anschluss daran haben Sie die Möglichkeit, zusätzlich die Meisterprüfung abzulegen, auf die Sie schon während der Schulzeit vorbereitet werden. Diese besteht grundsätzlich aus drei Teilen:

 

1. Produktions- und Verfahrenstechnik
Die Prüfung besteht aus einer praktischen Meisterarbeit in Form eines Arbeitsprojektes aus dem Produktionsbereich "pflanzliche Produktion" oder "tierische Produktion" sowie aus einer schriftlichen Prüfung in dem Produktionsbereich, der nicht Gegenstand der praktischen Meisterarbeit ist. Die Aufgabe für die praktische Meisterarbeit soll sich auf die laufende Bewirtschaftung eines landwirtschaftlichen Betriebes beziehen. Bei der Auswahl der Aufgabe sollen Vorschläge des Prüfungsteilnehmers berücksichtigt werden. Verlauf und Ergebnisse der praktischen Meisterarbeit sind in einem Prüfungsgespräch zu erläutern. (Quelle: LwMstrPrV)

 

2. Betriebs- und Unternehmensführung
Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen Meisterarbeit und einer Betriebsbeurteilung.
Die schriftliche Meisterarbeit ist als Hausarbeit zu erstellen. Gegenstand der schriftlichen Meisterarbeit soll ein Betrieb sein. Dabei soll es sich um den Betrieb handeln, in dem der Prüfungsteilnehmer tätig ist. Es ist von einer Aufgabe auszugehen, die Analyse und Entwicklungsmöglichkeiten entweder des Gesamtbetriebes oder eines für den Gesamtbetrieb wesentlichen Betriebszweiges umfasst. Bei der Auswahl der Aufgabe sollen Vorschläge des Prüfungsteilnehmers berücksichtigt werden. Der schriftlichen Meisterarbeit sollen Buchführungsabschlüsse oder betriebliche Aufzeichnungen zugrunde liegen. In einem Prüfungsgespräch soll der Prüfungsteilnehmer Inhalt und Ergebnisse der schriftlichen Meisterarbeit erläutern.
In der Betriebsbeurteilung soll der Prüfungsteilnehmer eine betriebliche Situation eines fremden Betriebes erfassen, analysieren und beurteilen. Die Ergebnisse sind schriftlich niederzulegen und in einem Prüfungsgespräch zu erläutern. Für die Erfassung des Betriebes sind dem Prüfungsteilnehmer die erforderlichen betrieblichen Grunddaten zur Verfügung zu stellen. Dem Prüfungsteilnehmer ist Gelegenheit zu geben, den Betrieb unmittelbar kennenzulernen. (Quelle: LwMstrPrV)

 

3. Berufsausbildung und Mitarbeiterführung.
Die Prüfung gliedert sich in die Abschnitte Berufsausbildung und Mitarbeiterführung. Der Abschnitt Berufsausbildung besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil. Der Abschnitt Mitarbeiterführung besteht aus einer Fallstudie. Vorbereitung und Prüfung finden in der Regel während eines dreiwöchigen Kurses in Hohebuch statt.

Weg zum Meister
Ihr Weg zum Meister als kompakte Übersicht
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Landwirtschaftsmeister Prüfungs Verordnung

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Verordnung über die Anforderungen in der Meisterprüfung für den Beruf Landwirt/in

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71034 Böblingen

 

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landwirtschaftsamt@lrabb.de

 

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Anmeldeformular für die Fachschule für Landwirtschaft in Herrenberg 2018
Bitte senden Sie den vollständig ausgefüllten Anmeldebogen bis zum 7. Juli 2018 an die Fachschule für Landwirtschaft, Parkstr. 16 in 71034 Böblingen.
Schulaufnahmeantrag 2018 - 2021.pdf
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